Das Wangerland

 

Wenn man in Richtung Nordsee das Wangerland durchquert wird auf Anhieb klar, dass man in dieser Gegend trotz vieler Gäste einen entspannten Urlaub verbringen kann. Hier gibt es Platz ohne Ende und für jeden findet sich ein Ort der Stille oder auch buntes Getümmel. Hier erlebt man hautnah den manchmal rauen Charme der Nordseeküste und die Weite der friesischen Landschaft 

Die besonderen Merkmale von Hooksiel

Hooksiel bietet viel Abwechslung.

 

Ein großes Waldgebiet,

das besonders Hundebesitzer ansprechen wird.

Deiche

Das Hooksmeer

Lange Strände an der Nordsee.

 

Ein Strand davon mit FKK-Bereich und Hunde-Bereich (mit eingezäunten Freilaufarealen).

Der Küstenbadeort Hooksiel gehört zur Gemeinde Wangerland.

Ca. 1.800 Einwohner leben hier.  Viele alte, kleine Häuser bilden den Ortskern, der mit seiner vielseitigen Gastronomie zum Bummeln und Verweilen einlädt. Der "Alte Hafen" ist romantischer Mittelpunkt des historischen Ortskernes. Er steht heute unter Denkmalschutz.

Der neue Hafen direkt am Hooksmeer ist das Zentrum des eigentlichen Wassersportes mit Segel- und Motorbooten.

Vom Außenhafen direkt an der Schleuse fahren Schiffe zum Hochseeangeln, zu den Seehundsbänken und zu den ostfriesischen Inseln und Helgoland.

 

Im Ort befindet sich ein großes Meerwasser-Hallenwellenbad, nur 45 m von den Ferienwohnungen.

Dort gibt es viel Spiel und Spass für die ganze Familie.

Der Ort ist sehr familienfreundlich. Eine Kinderbetreuung im Haus des Gastes kann kostenlos für Kurkarteninhaber in Anspruch genommen werden.

Es gibt viele Ermäßigungen und freies Parken über die Kurkarte.

Die Städte Wilhelmshaven und Jever sind nur wenige Autominuten entfernt. Jever liegt 11 km entfernt und  Wilhelmshaven 16 km.

In der Nähe von Hooksiel befinden sich viele weitere ,interessante Orte wie  Horumersiel mit vielen Geschäften und Schillig mit langen Stränden.

 
 

Geschichte

„Alter Hafen“ von Hooksiel, links die Speicherhäuser von 1821

1479 wurde Hooksiel erstmals als „uppe dem Hoeke“ urkundlich erwähnt. Mindestens seit dem Jahre 1546 lässt sich am Hooksieler Tief ein Sielbauwerk mit Hafen nachweisen. An dem zunächst ungedeckten, nach oben offenen Siel entstand Hooksiel, das sich bald zum Umschlaghafen für die nahe gelegene Kaufmannsstadt Jever und das gesamte Jeverland entwickelte. 1588 wurde das offene Holzsiel durch ein neues Holzsiel mit geschlossener Bauweise ersetzt, obwohl damit der Schiffsverkehr nach Jever durch das Umladen der Waren erschwert wurde. Aufgrund seiner Holzbauweise musste das Siel im Laufe der Zeit mehrfach erneuert werden. Während der Napoleonischen Kontinentalsperre von 1806 bis 1814 blühte der Hafen besonders als Umschlagplatz von Schmuggelware auf, die vom damals britischen Helgoland eingeführt wurde. Die 1821 erbauten, heute noch vorhandenen, denkmalgeschützten Speicher- und Packhäuser auf der Nordseite des „Alten Hafens“ zeugen von der früheren wirtschaftlichen Bedeutung Hooksiels. 1885 wurde das Holzsiel durch das noch existierende Steinsiel am „Alten Hafen“ ersetzt. Trotzdem verlor der Hafen am Ende des 19. Jahrhunderts seine Bedeutung als Umschlagplatz und wurde Hafen für die Kutterfischerei. 1911 gründete sich ein Badeverein und veranlasste erste touristische Maßnahmen, wie das Aufschütten von Sand für eine Badestelle sowie die Aufstellung einer Giftbude. Aus diesen Anfängen entwickelte sich das Strandbad Hooksiel.[2]

Hooksieler Schleuse und Außenhafen

Ab 1971 wurde das Wattgebiet vor Hooksiel im Rahmen der Landgewinnungsmaßnahme für den Voslapper Groden eingedeicht. So wurde östlich des Ortes ein mehrere hundert Hektar großes Neulandgelände gewonnen. Darauf befindet sich heute ein 240 Hektar großes Freizeitgelände mit Trabrennbahn, Tennisplätzen, Reit- und Wanderwegen. Nördlich der neuen Deichlinie am Hooksieler Seedeich erstreckt sich seitdem der rund vier Kilometer lange feinsandige Strand Hooksiel. Zur weiteren Entwässerung des Hooksieler Tief wurde zwischen dem „Alten Hafen“ und dem neuen Außenhafen ein etwa 60 Hektar großer künstlicher See, das Hooksmeer geschaffen. Das Hooksmeer steht über eine Seeschleuse mit dem tidenunabhängigen neuen Außenhafen an der Jade in Verbindung.

Am 1. Juli 1972 wurde Hooksiel in die am 1. Februar 1971 neu gebildete Gemeinde Wangerland eingegliedert.

1984 wurde die langfristig angelegte „Sanierungsmaßnahme Ortskern historischer Sielhafenort Hooksiel“ in Angriff genommen. Im Zuge des Sanierungsprogrammes wurden viele historische Häuser stilgerecht restauriert. Die ursprünglich direkt durch den Ortskern führende L 810 wurde 1998 über eine Ortsumgehung um den Ort herumgeführt, so dass der starke Ferien- und Ausflugsverkehr zu den Küsten- und Badeorten nördlich von Hooksiel aus dem Ortskern herausgehalten werden konnte. Anschließend erfolgte die Neugestaltung der alten Ortsdurchfahrt „Lange Straße“ sowie ab 2005 der Bau einer parallelen Entlastungsstraße mit dem Namen „Nee Straat“. An der „Nee Straat“ entstand der neue Zentrale Omnibusbahnhof des Ortes, ein Mehrzweckplatz u. a. für den Wochenmarkt sowie weitere ortsnahe Parkmöglichkeiten für Besucher. Nach der Fertigstellung der „Nee Straat“ in 2008 wurde ein kurzer Abschnitt der „Langen Straße“ während der Hauptsaison probehalber zur Fußgängerzone erklärt. Aufgrund positiver Rückmeldungen nach dem Probebetrieb erfolgte im März 2009 die dauerhafte Ausweisung zur Fußgängerzone.

 

 
 
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© Birgit Schmitz-Philipp